Petersilie

Petersilie ganzjährig anpflanzen – Viele Vitamine und Heilwirkung im beliebten Küchenkraut

Die Petersilie findet sehr häufig Anwendung in der Küche und gehört zur Familie der Doldenblütler. Sie ist eine der beliebtesten Küchenkräuter. Es gibt Blattpetersilie, glatt oder gekräuselt und es gibt auch die weniger bekannte Petersilienwurzel. Die geschmacksintensive Wurzelpetersilie lässt sich im Garten gut anpflanzen und ist Feinschmeckertauglich.

Petersilie hat sehr viele Vitamine und Nährstoffe und ist vielseitig einsetzbar. Eine frische Verwendung ist vor allem deswegen zu empfehlen, da sie getrocknet an Aroma verliert.

Sie können das ganze Jahr über Petersilie anpflanzen, im Sommer draußen im Freiland oder am Balkon und im Winter auf dem Fensterbrett. So, können sie sich jederzeit günstig mit Vitaminen versorgen.

Neben vielen verschiedenen Vitaminen wie Vitamin C und Vitamin A, enthält das Kraut ätherische Öle und Chlorophyll. Diese Inhaltsstoffe sorgen für die Blutreinigung und Blutbildung und tragen auch zur Entgiftung bei.

Des Weitern sorgt die Petersilie mit einer geruchsbindenden Wirkung auch für einen frischen Atem.

 

Petersilie

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Zuletzt aktualisiert am November 12, 2018 um 11:05 pm . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Petersilie anpflanzen – Blatt- und Wurzelpetersilie

Wurzel- und Blattpetersilie unterscheiden sich im Anbau, haben aber auch einige Gemeinsamkeiten. Nachfolgend finden Sie zuerst die Informationen über den Anbau von Blattpetersilie danach die Informationen über den Anbau von Wurzelpetersilie.

 

Blattpetersilie

• Aussaat im Topf, am Balkon oder im Freiland

• Aussaat März bis Juli

• Ernte ab ca. 8 Wochen nach der Aussaat

Die Samen benötigen ca. 3 Wochen bis sie keimen. In dieser Zeit müssen Sie darauf achten, dass Sie die Erde immer feucht halten. Säen Sie die Petersilie in Aussaatschalen oder direkt in Töpfe. Sie keimt ab 0°, bei höherer Temperatur keimt sie jedoch schneller. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 25°. Nachdem die Pflanzen gekeimt sind, können Sie diese büschelweise pikieren.

 

Pflege und Düngung

Blattpetersilie ist ein Schwachzehrer und benötigt nicht zwingend eine eigene Düngung. Es reicht gelegentlich etwas Komposterde unterzumischen oder einen Kräuterdünger oder Ackerschachtelhalmsud zu verwenden.

Fruchtfolge

Bei Petersilie ist die Fruchtfolge wichtig. Säen Sie nur alle fünf Jahre auf dem gleichen Beet an oder tauschen Sie die Erde großflächig aus. Sollten Sie beim Petersilie anpflanzen nicht darauf achten, kann es zu einem Befall mit Fadenwürmern und Pilzkrankheiten kommen.

 

Ernte

Bei der Ernte schneiden Sie immer die äußeren Blätter samt Stielen ab. Sie können über einen längeren Zeitraum immer wieder ernten, die Blätter wachsen nach. Wenn Sie die Petersilie anpflanzen, denken Sie daran, dass es sich dabei um eine zweijährige Pflanze handelt. Im ersten Jahr werden nur Blätter ausgebildet, im zweiten Jahr kommt es zur Blütenbildung. Sobald die Blütenbildung einsetzt, ist die Pflanze nicht mehr verwertbar, da diese das giftige Apiol ansetzt. Sie können die Pflanzen ab Blütenbildung nicht mehr essen, aber Samen entnehmen und neue Petersilie anpflanzen.

 

Wurzelpetersilie

• Aussaat im Freiland oder Gewächshaus. Der Balkon ist dafür nicht geeignet.

• Aussaat März bis Ende Mai

• Ernte August bis November

Die Wurzelpetersilie ist nicht so bekannt wie die Blattpetersilie. Das Kraut ist ähnlich der Blattpetersilie und die Wurzel ist weiß und ca. 10 bis 20 cm lang. Ihr Aussehen erinnert an Pastinaken. Das Kraut ist essbar, es ist jedoch nicht zu empfehlen dieses teilweise zu ernten, da das die Pflanze und damit das Wurzelwachstum schwächt. Die Samen benötigen ca. 3 Wochen bis sie keimen. In dieser Zeit müssen Sie darauf achten, dass Sie die Erde immer feucht halten. Die Wurzelpetersilie wächst langsam. Sie müssen also etwas Geduld haben, der Geschmack ist es aber wert.

 

Pflege und Düngung

Wurzelpetersilie ist ein Mittelzehrer und benötigt gelegentliche Düngung. Nicht geeignet, ist die Verwendung von Stallmist, denn dieser kann Karottenfliegen anziehen. Am besten verwenden Sie alle zwei Wochen einen Flüssigdünger, den Sie in das Gießwasser mischen. Sie können auch mit einem Ackerschachtelhalmsud düngen. Dafür kochen Sie aus getrockneten Blättern einen Sud, verdünnen diesen 1 : 20 und gießen die Pflanzen alle zwei Wochen damit. Das stärkt die Pflanze und macht diese widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

 

Fruchtfolge

Sowohl Blatt- als auch Wurzelpetersilie ist sehr fruchtfolgeempfindlich. Säen Sie nur alle fünf Jahre auf dem gleichen Beet an oder tauschen Sie die Erde großflächig aus. Wenn Sie beim Petersilie anpflanzen nicht darauf achten, kann es zu einem Befall mit Fadenwürmern oder Pilzkrankheiten kommen.

 

Ernte

Nach 6 Monaten können sie die Petersilienwurzel ernten. Ziehen Sie dafür einfach die Wurzel aus dem Boden.

 

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Zuletzt aktualisiert am November 13, 2018 um 12:05 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufig gestellte Fragen

 

Wo wächst bzw. gedeiht Petersilie am besten?

Am besten wächst Petersilie in einem lockeren, nährstoffreichen Boden, an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie können die Petersilie im Boden oder im Topf anpflanzen, im Freiland wächst sie stärker, ist jedoch auch durch Schädling mehr gefährdet. Entscheiden Sie am besten individuell ob Sie im Boden oder Topf anpflanzen.

 

Warum wird meine Petersilie gelb bzw. bekommt gelbe Blätter?

Das kann unterschiedliche Gründe haben. Wenn Sie ihre Petersilie vom Haus übergangslos nach draußen in die Sonne gestellt haben, kann dies ein Hinweis von zu starker Sonneneinstrahlung auf das Pflanzengewebe sein. Die Pflanze muss langsam an die Sonne gewöhnt werden.

Das machen Sie am besten, in dem Sie die Petersilie anfangs in den Schatten stellen, dann in den Halbschatten und erst nach ca. einer Woche in die Sonne.

Weitere Gründe für gelbe Blätter der Petersilie kann ein Nährstoffmangel der Pflanze sein. Sie sollten die Pflanzen in den Frühjahr- und Sommermonaten wöchentlich düngen, am besten eignet sich dafür ein Kräuterdünger.

Es kann sich jedoch auch um eine Krankheit oder um Schädlinge handeln. Dafür ursächlich kann sein, dass Sie die Fruchtfolge nicht eingehalten haben und die Petersilie erneut in das gleiche Beet oder in die gleiche Erde gepflanzt haben. Dadurch können sich Pilze und Schädlinge noch stärker verbreiten.

Um einem Befall vorzubeugen, können Sie die Petersilie auch erst im August auspflanzen. Dann ist die Gefahr eines Befalls geringer.

 

Kann ich meine Petersilie draußen überwintern?

Ja, das ist im Freiland oder am Balkon möglich, am sichersten überwintern Sie jedoch im Gewächshaus. Steht die Petersilie jedoch an einem sehr ungünstigen kalten Standort, ist es besser Sie legen einen Winterschutz, z. B. einen Vlies über das Beet damit Sie auch im nächsten Jahr noch etwas von diesem wunderbaren Küchenkraut haben.